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Lärmschutz

Information des Landkreises München zum Thema Lärmschutz:

https://www.landkreis-muenchen.de/umwelt-natur-bauen-wohnen/luft-und-laerm/laermerzeugende-geraete-und-maschinen-betreiben-ausnahmezulassung-beantragen/

 

oder: Broschüre Gestörte Idylle:

 

 

 

Allgemein:

 

Mit der Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung wird eine europäische Richtlinie in deutsches Recht umgesetzt. Sie gilt für 57 unterschiedliche Geräte- und Maschinenarten, von Baumaschinen – wie etwa Betonmischer und Hydraulikhämmer-, über Bau und Reinigungsfahrzeuge, darunter Transportbetonmischer und Kehrmaschinen, bis hin zu Landschafts- und Gartengeräten, wie Kettensägen, Laubbläser und Rasenmäher. Alle Geräte dieser Art, die neu auf den Markt kommen, müssen künftig mit einer Kennzeichnung versehen werden, auf der die Hersteller den Schallleistungspegel angeben, der garantiert nicht überschritten wird. Die lautesten Geräte- und Maschinenarten müssen zusätzlich geräuschgrenzwerte einhalten, die in vier Jahren weiter gesenkt werden. (Diese Geräuschgrenzwerte sind in der Richtlinie 2000/14 EG aufgelistet).

Über die Vorgaben der EU hinaus enthält die deutsche Lärmschutzverordnung Regelungen, die den Gebrauch der Maschinen und Geräte in bestimmten empfindlichen Bereichen einschränken, etwa in Wohngebieten, an Sonn- und Feiertagen sowie während der Abend- und Nachtzeiten.

Neben den Regelungen der Verordnung bleiben weitergehende landesrechtliche Vorschriften bestehen. Dies bedeutet, dass insbesondere die Lärmschutzverordnungen der Gemeinden nach wie vor gelten, soweit sie strengere Lärmschutzregeln enthalten.

 

Da die Gemeinde Aying keine eigene Lärmschutzverordnung erlassen hat, gilt hier folgendes:

In allgemeinen Wohngebieten:

  • Rasenmäher: dürfen nicht an Sonn- und Feiertagen und werktags nicht zwischen 20.00 Uhr und 7.00 Uhr betrieben werden. Es spielt keine Rolle, ob der Rasenmäher mit Verbrennungs- oder mit Elektromotor betrieben wird. So genannte lärmarme Rasenmäher oder Maschinen mit dem Umweltzeichen dürfen auch nicht länger betrieben werden.
  • Heckenscheren: dürfen nicht an Sonn- und Feiertagen und werktags nicht zwischen 20.00 Uhr und 7.00 Uhr betrieben werden.
  • Tragbare Motorkettensägen: dürfen nicht an Sonn- und Feiertagen und werktags nicht zwischen 20.00 Uhr und 7.00 Uhr betrieben werden.
  • Beton- und Mörtelmischer: dürfen nicht an Sonn- und Feiertagen und werktags nicht zwischen 20.00 Uhr und 7.00 Uhr betrieben werden.
  • Rasentrimmer/Rasenkantenschneider: dürfen nicht an Sonn- und Feiertagen und werktags nicht zwischen 20.00 Uhr und 7.00 Uhr betrieben werden.
  • Vertikutierer: dürfen nicht an Sonn- und Feiertagen und werktags nicht zwischen 20.00 Uhr und 7.00 Uhr betrieben werden.
  • Schredder/Zerkleinerer (sog. Häcksler): dürfen nicht an Sonn- und Feiertagen und werktags nicht zwischen 20.00 Uhr und 7.00 Uhr betrieben werden. Es spielt keine Rolle, ob die Geräte mit Verbrennungs- oder mit Elektromotor betrieben werden.
  • Freischneider:
    -Geräte mit dem EG-Umweltzeichen dürfen nicht an Sonn- und Feiertagen und werktags nicht zwischen 20.00 Uhr und 7.00 Uhr betrieben werden.
    -Geräte ohne EG-Umweltzeichen dürfen nicht an Sonn- und Feiertagen und an Werktagen nur von 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr und von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr betrieben werden.
  • Grastrimmer/Graskantenschneider:
    - Hinweis: Diese Geräte dürfen nicht mit Rasentrimmern / Rasenkantenschneidern verwechselt werden!
    - Grastrimmer/Graskantenschneider werden mit Verbrennungsmotor betrieben!
    - Geräte mit dem EG-Umweltzeichen dürfen nicht an Sonn- und Feiertagen und werktags nicht zwischen 20.00 Uhr und 7.00 Uhr betrieben werden.
    - Geräte ohne Umweltzeichen dürfen nicht an Sonn- und Feiertagen und an Werktagen nur von 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr und von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr betrieben werden.
  • Laubbläser:
    - Geräte mit dem EG-Umweltzeichen dürfen nicht an Sonn- und Feiertagen und werktags nicht zwischen 20.00 Uhr und 7.00 Uhr betrieben werden.
    - Geräte ohne EG-Umweltzeichen dürfen nicht an Sonn- und Feiertagen und an Werktagen nur von 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr und von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr betrieben werden.
  • Laubsammler:
    - Geräte mit dem EG-Umweltzeichen dürfen nicht an Sonn- und Feiertagen und werktags nicht zwischen 20.00 Uhr und 7.00 Uhr betrieben werden.
    - Geräte ohne EG-Umweltzeichen dürfen nicht an Sonn- und Feiertagen und an Werktagen nur von 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr und von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr betrieben werden.

Das EG- Umweltzeichen ist nach derzeitigem Stand noch nicht für Freischneider, Grastrimmer / Graskantenschneider, Laubbläser oder Laubsammler vergeben.

In Dorf-, Misch- und Gewerbegebieten gelten die Immissionsrichtwerte und Beurteilungszeiten nach Nummer 6 der TA Lärm.

Dies sind in Gewerbegebieten:
tags 65 dB(A)
nachts 50 dB(A)

in Dorf- und Mischgebieten:
tags 60 dB(A)
nachts 45 dB(A)

Einzelne kurzzeitige Geräuschspitzen dürfen die Immissionsrichtwerte am Tage um nicht mehr als 30 dB(A) und in der Nacht um nicht mehr als 20 dB(A) überschreiten.

Beurteilungszeiten:
tags 06.00 – 22.00 Uhr
nachts 22.00 – 06.00 Uhr

Für folgende Zeiten ist in allgemeinen Wohngebieten bei der Ermittlung des Beurteilungspegels die erhöhte Störwirkung von Geräuschen durch einen Zuschlag zu berücksichtigen:

1. an Werktagen 06.00 – 07.00 Uhr, 20.00 – 22.00 Uhr

2. an Sonn- und Feiertagen 06.00 – 09.00 Uhr, 13.00 – 15.00 Uhr, 20.00 – 22.00 Uhr

Der Zuschlag beträgt 6 dB.

Die Art der bezeichneten Gebiete ergibt sich aus den Festlegungen in den Bebauungsplänen oder, wo solche fehlen, aus dem Flächennutzungsplan.

Bei Bedarf kann dies im gemeindlichen Bauamt erfragt werden.

 

 

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